Asociación Pro Dunas Marbella

Marbella (Málaga)   e-mail: asociacion@produnas.org /produnas@telefonica.net

 

 

 

 

 

Nachrichten-Jahre 2011/10

Dezember 2011

BEGINN DER ARBEITEN ZUR WIEDERINSTANDSETZUNG UND ERHALTUNG DER DÜNEN IN DER GEMEINDE VON MARBELLA

 ·         DÜNE “LA VÍBORA” - ELVIRIA

·         DÜNEN RÍO REAL-RESERVA DE LOS MONTEROS

 

Für alle Natur-Freunde ist es eine grosse  Genugtuung, die Arbeiten,  welche momentan  in obigen  Dünen durchgeführt werden, zu beobachten. Damit ist der erste große Schritt in Richtung realer und effektiver Schützung  der letzten Dünengebiete in der Gemeinde Marbella getan.

 

Das Ministerium für Umwelt und das andalusische Küstenamt sind die Verwaltungen, welche endlich mit den von unserer Vereinigung erwarteten, gewünschten und geforderten Arbeiten  begannen.

 

Jährlich führt unsere Vereinigung, in Zusammenarbeit mit der Stadt Marbella und den Schülern aus Marbella und anderen Regionen, Programme für Umwelterziehung in den Dünen von Marbella durch. An bestimmten Tagen im Jahr werden invasive, gebietsfremde Pflanzen beseitigt, wie z.B. Teufelskralle (Carpobrotus edulis).

 

Dementgegen dringen das Schilf und die Acacias Saligna (falsche Mimose) mit so großer Heftigkeit in die Dünenland- schaft ein, dass es die Kapazität unserer Vereinigung übersteigt, diese zu entfernen. Aus diesem Grunde werden Maschinen eingesetzt, um die natürliche Vegetation wiederherzustellen. Anschließend wird eine Neubepflanzung mit  über 3.000 einheimischen Jungpflanzen vorgenommen.

 

Holzgeländer und Fußgängerwege zum Strand werden den Dünen-Charakter unterstreichen. Diese aktuellen Projekte  sind ein objektives Beispiel dafür,  wie die weiteren Dünen-Zonen zwischen  Marbella und dem Naturdenkmal „Artola“ in Cabopino rehabilitiert werden sollen und für welche wir als Vereinigung einstehen.

 

November 2011

SAISONENDE DER FÜHRUNGEN  DURCH DIE DÜNEN “LA ADELFA” IN BAHÍA DE MARBELLA

 

Eine der verschiedenen Modalitäten, welche unsere Vereinigung im Rahmen der umweltfreundlichen Bildung veranstaltet,  ist die Organisation von Führungen durch die Dünen “La Adelfa” in Bahía de Marbella.

 

Am Freitag, 14. Oktober fand zum dritten Mal das Ende der organisierten Führungen zusammen mit dem Verein „Pro Dunas “ und dem Club 3000 aus Paris für das Jahr 2011 statt. Anwesend war auch der geschätzte Stadtrat vom Umweltschutzamt der Gemeinde Marbella,  Herr  Antonio Espada Durán, welcher die Wichtigkeit des Dünenschutzes und der Führungen zum Ausdruck brachte.

 

Diese Alternative zu den Ferien von nur „Sonne und Strand“ beabsichtigt,  den französischen Touristen und anderen Nationalitäten alternative Ferien anzubieten und unterstützt gleichzeitig das Interesse für die Dünengebiete und ihre interessanten Ökosysteme sowie der heimischen Fauna und der bemerkenswerten Tierwelt in der Gemeinde Marbella.

 

Diese freiwilligen Tätigkeiten, wie  die geführten Wanderungen durch die Dünenlandschaft, geben den Touristen  mehr Verständnis hinsichtlich des Naturerbes, welches an der Costa del Sol existiert und verdienen unsere Anerkennung.

Unser spezieller Dank gilt unseren 4 Mitgliedern, welche mit viel Einsatz über  200 Touristen während dieser Saison 2011 begleitet haben.

 

Oktober 2011

EIN NEUES PROJEKT WIRD GEBOREN:

SCHÜTZUNG DER DÜNEN-ZONE “ALICATE”- MARBELLA

 

Im Rahmen der Schützung von Dünen-Zonen in Marbella hat unsere Vereinigung ein neues Projekt zur Rehabilitation und Ueberleben der Düne “Alicate” am Strand “del Alicate” den zuständigen Behörden auf den Tisch gelegt. Diese Düne befindet sich zwischen den Strand-Restaurants “Los Cano” und “Los Sardinales”.

 

Diese Dünen-Zone befindet sich in der Zone der Hábitats für gemeinsch. Interessen  2120, weshalb eine Schützung angebracht ist und einen neuen Wert für das Natur-Erbe der Gemeinde Marbella’s darstellt. Im Moment ist die Düne enorm degradiert mit einer totalen Ueberwucherung von Schilf (Arundo donax), welches jegliche andere wilde und einheimische Flora verdrängt hat.

 

Diese neue und umweltfreundliche Initiative und den Behörden vorgestellt, umfasst verschiedene Projekte:

 

foto by andaluz.tv

-Totale Ausrottung von jeglicher Invasoren-Pflanze und Neu-Pflanzung von  einheimischen Jungpflanzen, unter technischer Aufsicht und Unterstützung des Umwelt-Amtes sowie der Stadt Marbella.

-Einzäunung der Düne mit Holz-Pfählen und Fussgänger-Pfad für die Anlieger-Siedlungen, um weitere Verwüstung zu vermeiden, ausgelöst durch Fahrzeuge und Fussgängern.

-Zurücksetzung vom Strand und Sanierung der integralen Abwasser-Leitungen zwischen den Bächen “Siete Revueltas” und “Alicate”, vorgeschrieben von der Diputation und Mancomunidad de Municipios (Zusammenschluss der Gemeinden) der Costa del Sol und als vorrangig
eingestuft.

-Schilder zur Information der Strand-Benützer.

-Installationen für die Strandbenützer: Erste Hilfe und Zivil-Schutz – WC – Duschen – Rampe für Invaliden und Rollstuhl-Benützer etc.

 

Diese neue Initiative ist ein ehrgeiziges  Projekt  aufgrund der Neuheiten  zur Verbesserung der Dienstleistungen und für die Strand-Gänger gedacht. Wir hoffen, von allen Administrationen und der Stadt Marbella die volle Unterstützung für dieses neue Projekt zu erhalten.

 

September 2011

16. August – 36º38’083N / 043º23’149W FREILASSUNG VON 5 MEERES-SCHILDKRÖTEN “BOBA”

 

Unsere Vereinigung wurde eingeladen, bei der Freilassung von 5 Meeres-Schildkröten (Caretta caretta) dabei zu sein, nach vielen Monaten Rehabilitation der Meeres-Schildkröten im Zentrum der Aula de Mar in Málaga.

 

Dieses Ereignis wurde begleitet vom Präsidenten der andalusischen Regierung, José Antonio Griñan, des Ministers für Umweltfragen, José Juan Díaz Trillo, des Delegierten für Umweltfragen in Málaga, Francisco Fernández España wie auch der Delegierten der andalusischen Regierung, Remedios Martel Gómez sowie von anderen Politikern.

 

Es ist immer wieder bewegend zu sehen, mit wie viel Freude die Meeres-Tiere, sei es Meeres-Schildkröten oder Delphine mithelfen, bald wieder in ihrem natürlichen Habitat zu sein. Jegliche Freilassung bedeutet eine grosse Genugtuung für alle Helfer, welche sie auf ihrem Genesungsweg begleiteten.

 

Die Meeres-Schildkröten sind stark gefährdet, sei es wegen der Zerstörung ihrer Brutplätzen, der Verschmutzung der Meere oder wegen der Fangnetze der Fischer. Wir alle sind verantwortlich für ihr Ueberleben.

 

 

August 2011

SOMMER EVENT 2011

Geführter Spaziergang durch die Düne “LA ADELFA” - Bahía de Marbella – für unsere Mitglieder

Donnerstag, 11. August 2011

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Dieser Event war als "Treueprämie" für all unsere Mitglieder gedacht, welche mit ihrer Unterstützung während 7 Jahren alle Projekte der Vereinigung ermöglichten, um das Natur-Erbe der Dünen-Zonen in der Gemeinde Marbella’s effizient vor der Zerstörung zu retten und zu schützen.

 

Ein Spaziergang durch die Dünen ermöglichte die kurzen und unterhaltsamen Erklärungen über die einheimische Flora, die wir, als Priviligierte, das ganze Jahr über genießen können. Die Flora in diesen Dünen entwickelt sich hervorragend, dank der erhaltenen Pflege  während all dieser Jahre. Speziell wurde auf die angepflanzten Pflanzen aufmerksam gemacht, welche vor 6 Jahren ihren idealen Lebensraum in diesen Dünen gefunden haben.

 

Über eine kurze Erklärung wurde verdeutlicht, weshalb die exotischen invasiven Pflanzen, ausgerottet werden müssen, damit sie die einheimische Vegetation nicht noch mehr verdrängen.

 

Unser Dank an unsere Mitglieder!

 

Juli 2011

SENSIBILISIERUNG DER SCHÜLER UEBER DIE ÖKO-SYSTEME IN DEN DÜNEN MARBELLA’S

 

DÜNEN “LA VÍBORA” IN ELVIRIA (Marbella)


3. Jahr - Während der Monate Mai und Juni haben die Umwelt-Delegation der Stadt Marbella, mit aktiver Unterstützung der Asociación Pro Dunas , die Institute Marbella’s dazu eingeladen, daß die Schüler an praktischen Aktivitäten zur Erhaltung und Wiederherstellung der Dünen teilnehmen.

 

Diese Arbeitstage dienen zur Sensibilisierung der Jugendlichen, die einheimische Vegetation zu bewahren und Maßnahmen zum Eindämmen der agressiven exotischen Flora zu ergreifen wie z.B. Löwen-Kralle (Carpobrotus edulis).

 

Speziell danken wir den 80 Schülern des Institutes Marqués de Comares aus Lucena (Córdoba) welche bereits zum 2. Mal als Schulabschluss bei dieser Umwelt-Aktion mitmachen und so das Verständnis für das Naturerbe in der Gemeinde Marbella entwickeln können. 

June 2011

AKTIONSTAG AN DER KÜSTE

SENSIBILISIERUNGSKAMPAGNE
ZUR ERHALTUNG DER KÜSTEN- UND DÜNENREGION 
 “LA VÍBORA” – ELVIRIA

 

Samstag, 25. Juni 2011

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, die zum Erfolg des Aktionstages beigetragen haben:

 

 24 Taucher der AUAS (Universitäts-Vereinigung für Tauch-     Aktivitäten)

  5 GEAS (Unterwasserspezialisten der Guardia Civil)

  2 Zivilschutz 

  1 Umweltinspektor der Junta de Andalucía  

  1 Verantwortlicher der Aula del Mar, Málaga

  2 Techniker der Umwelt-Delegation der Stadt Marbella

 39 Freiwillige Helfer folgender Vereinigungen: PRO Dunas ,     Marbella - AUAS, Málaga - BENALMARE, Benalmádena, MÁLAGA SURFINGCLUB, Málaga – ASOCIACIÓN MERIDIANO,  Rincón de la Victoria sowie spontane Helfer.

 

Ergebnis der Aktion: 

·        Ausrottung der Löwenkralle: ca. 1.800kg,     Einsammeln am Strand  von Zigarrettenstummeln und Plastik: ca 3 kg   Die Unterwasser-Aktion musste leider wegen des stürmischen Meeres ausfallen.     

 

    

 

 

Mai 2011

Eine Atempause für die Costa del Sol – Nein zu den Öl-und Gasbohrungen

 

Die Absicht von Repsol, an der Küste von Málaga nach Gas / Öl zu suchen, hat die komplette Ablehnung von Gemeinden, Fischern, Umweltschützern, Unternehmern und politischen Parteien der Provinz hervorgerufen, wie auch die der Verwaltungen.

 

Wie man aus den Presse-Mitteilungen von Repsol entnehmen kann, hat sich das Umweltministerium noch nicht zu der Umweltbelastung-Studie geäußert, die von Repsol bereits im Juni 2010 eingereicht wurde, um das Projekt „Sirocco“ durchzuführen um, mittels Bohrungen am Meeresgrund, vor den Küsten von Mijas und Fuengirola bedeutende Gasvorkommen nachzuweisen.

 

Die Verzögerung in der Billigung der Umweltbelastungsstudie von Seiten des Umweltministeriums hat die ursprünglichen Pläne der multinationalen Gesellschaft gestoppt, die vorgesehen hatten, die Bohrungen zwischen Januar und Mai 2011 durchzuführen, um negative Auswirkungen auf den Tourismus, den Flug der Zugvögel und die Epoche der Vermehrung der Meeressäugetiere zu vermeiden.

 

Wegen der Verspätung der betreffenden Beschlüsse hat Repsol eine bedeutende Kehrtwende in ihren Plänen vollzogen, und hat ihre gesamte vorbereitete Logistik für die Bohrungen in Málaga, einschließlich der Unterwasser-Plattform, die man aus Malta überführen musste, in marokkanische Gewässer verlagert, wo sie bis Juni bleiben wird, um 2 Bohrungen vor der Küste von Tanger vorzunehmen.

 

Die gültige Gesetzgebung legt fest, dass nach Einreichung eines  komplettes Dossiers, innerhalb von 3 Monaten der Entschluß gefasst sein muß, was im Falle des Sirocco-Projektes vor dem 7. Mai wäre.

 

Wir hegen die Hoffnung, dass die Costa del Sol weiterhin als geschützte „freie Zone von Ölbohrungen“ existieren wird.

 

 

 

April 2011

 

Am 1. April findet die Übertragung der Kompetenzen für die Verwaltung der andalusischen Küstenregion von der Zentralregierung auf die Junta de Andalucía statt. Diese neuen Kompetenzen für die andalusische Regierung bringen, unter anderem, die ausdrückliche Zuständigkeit für die „Chiringuitos“ und Kiosks an der Costa del Sol mit sich.

 

Es existiert große Sorge, dass besagte Kompetenzübertragung neuerlich den Missbrauchsversuch durch die Junta de Andalucía fördern kann, um mehr Chiringuitos zu installieren und zwar sowohl in der maritimen-terrestrischen Domäne (D.P.M.T) als auch in der Schutzzone (Servidumbre de Protección) mit der Ausrede, dass dies von fundamentaler Bedeutung für das touristische Angebot der Costa del Sol sei. Deshalb, neue Lizenzen würden den Verlust von weiteren Dünen-Zonen längs der andalusischen Küste mit sich bringen.

 

Bewegt von dieser tiefen Besorgnis, wurden entsprechende Schreiben an die zuständigen Instanzen geschickt mit der Bitte, dass die andalusische Regierung alle Dünenzonen respektiert, für welche bereits Aktionsprojekte ausgearbeitet worden sind.

ÜBERTRAGUNG DER KOMPETENZEN DES KüSTENAMTES AUF
DIE JUNTA DE ANDALUCÍA (Andalusische Regierung)

 

 

Dabei wurde besonders erwähnt, dass unsere Tätigkeiten als Asociacón schon im Jahre 2004 mit der Verteidigung der Dünenzone „La Adelfa“ in Bahía de Marbella begannen. Damals war dieser einzigartige Dünenbereich bereits im Visier mächtiger wirtschaftlicher Interessen, die sich um die Genehmigung für 3 Chiringuitos und einen Beach-Club mit Swimmingpools und Restaurants bemühten!

 

Lange Jahre mit unzähligen Anstrengungen waren notwendig, um die verschiedenen Verwaltungen davon zu überzeugen, dass der Schutz der Natur auch einen hochwertigen und besonders einen ökologischen Tourismus anzieht, und dass dadurch Wohlstand für die Bevölkerung und auch Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

Deswegen fordern wir, dass die wenigen, an der Costa del Sol übrig gebliebenen Dünenbereiche geschützt werden, besonders vor allen Versuchen von „freie Bahn“ für neue Genehmigungen und Konzessionen durch die zuständigen Verwaltungen.

 

Daß wir das nicht verlieren, was uns soviel gekostet hat

 

März 2011

BEGINN DES PROJEKTES „EL BARRONAL DE LA MORENA“ – Las Chapas/Rosario

 

Im Zusammenhang mit dem Beginn der Arbeiten zur  „Herrichtung und Verbesserung“ des oberen Teiles des Makro-Projekte s „El Barronal de la Morena“, hat unsere Vereinigung eine  Versammlung mit der Direktion der Stadtplanung der Stadt Marbella geführt, um jeden Zweifel daran zu beseitigen, dass wir auf unserer Forderung bestehen, ca. 25.000m2 dieses kostbaren und wertvollen Dünengebietes vor der bevorstehenden Ueberbauung zu retten.

 

Urbanismo hat uns versichert, dass dieses Projekt sich total an die bei zahlreichen Zusammenkünften im Stadthaus Marbella im Winter-Frühling 2009/2010 getroffenen Vereinbarungen hält, wie auch die Versprechungen der weiteren miteinbezogenen Verwaltungen. D.h. dass ca. 1/3 der Dünenvegetation vor der Ueberbauung der zukünftigen Wohnsiedlung bewahrt werden. Im unteren Teil der Düne hat das Küstenamt die maritime-terrestrische Domäne (D.P.M.T.) mittels  Grenzsteine markiert sowie der zukünftige Fuss-Pfad (6m) durch „Windschutz-Zäune“.

 

Wir vertrauen auf unsere Politiker und hoffen, dass wir während der Bauarbeiten keine Protest-Aktionen einberufen müssen.


 

Februar 2011

 

Nur 10 Meilen meereinwärts vor der Küste von Fuengirola - Punta Calaburra und Marbella plant die zentrale Regierung erneut seismische Bohrungen nach Gas und Öl. Sogar eine Plattform soll an dieser Stelle verankert werden.

 

Unsere Opposition gegen solche seismische Aktionen begründet sich ganz klar in Verteidigung und Schutz für die Meeresflora und –Fauna, da solche Bohrungen eine massive Bedrohung für jegliche maritime sowie Küsten-Ökosysteme darstellen. Diverse Studien zeigen, dass die akustischen Emissionen der seismischen Bohrungen absolut unvereinbar mit dem Meeresleben sind, da sie physische, physiologische und Verhaltenseffekte in dem betroffenen Gebiet verursachen und innerhalb der Wanderrouten der Delphine und anderer Fischarten. Wir können bestätigen, dass in dieser Zone einige Delphinfamilien verschiedenen Alters, die man auch leicht vom Ufer aus immer wieder sehen kann, ihren Lebensraum haben.

Schon im Jahre 2005 sah sich unsere Asociación gezwungen, sowohl bei der Marine-Kommandantur als auch beim Ministerium für Industrie,

ALARMZUSTAND FÜR DIE KÜSTENREGION DER COSTA DEL SOL

Tourismus und Handel wegen der seismischen Aktionen zu intervenieren, die durch das Schiff „Atlantic Explorer“ durchgeführt wurden mit den unvermeidbaren sozialen, wirtschaftlichen und  Umweltbelastungen, die diese Bohrungen in Marbella und der Costa del Sol verursachen können.

 

Zu besagten Terminen wurden seismische Erkundungen in folgenden Koordinaten durchgeführt:

 

A: 004°55’43,66“ W - 36°28’56,03” N     
B: 004°25’12,38“ W - 36°29’22,48“ N

C: 004°25’02,73” W - 36°20’53,16” N    
D: 004°55’30,61” W - 36°20’27,78” N

 

Alle zuständige und öffentliche Verwaltungen wurden mittels unseren Protest-Schreiben aufgefordert, daß sie die Gesamtinteressen der Bürger vertreten und vermeiden sollen, dass unhaltbare Schäden in der Küstenregion der Costa del Sol verursacht werden.

 

Gut gepflegte Strände und eine erhaltene intakte Natur ziehen einen Qualitätstourismus an, welcher Wohlstand für alle garantiert.

 

Januar 2011

WIR FORDERN BEVORZUGTE BEHANDLUNG FÜR DIE DÜNEN-ZONEN AN DER KÜSTE VON MARBELLA

 

Auch wenn das Jahr 2010 mit grosser Genugtuung für die Vereinigung vergangen ist, dank der erreichten Erfolge bei den verschiedenen Aemtern und vor allem für die erhaltene Unterstützung der Stadt Marbella, bleibt doch noch viel Arbeit zu tun.

 

Der grosse Widerhall und Unterstützung der Presse war konstant, dank unserem Einsatz für den Schutz und Erhaltung der wenigen Dünen-Zonen, welche noch im Gemeindebezirk Marbella überleben dürfen.

 

Leider hat die finanzielle Krise auch die Ausführung für die laufenden Projekte erreicht, für welche unsere Vereinigung die Initiative ergriffen hat. Die Verzögerungen für den Beginn dieser Projekte werden voraussichtlich langwierig und sind leider noch nicht voraussichtbar. Zusammenfassend stellen wir eine Liste auf von den betroffenen Dünen-Zonen, welche zur Zeit kein Datum zur Verwirklichung haben, obschon für alle Projekte bereits  Pläne vorliegen:

 

·        Dünen-Zone “La Adelfa” – Bahía de Marbella

·         Dünen-Zone “El Barronal de la Morena” – Alicate

·         Dünen-Zone“La Víbora” – Elviria

·         Dünen-Zone“Las Chapas” – Elviria

·         Dünen-Zone “Real de Zaragoza y Tiempo libre” – Elviria

·         Dünen-Zone "Artola" Monumento Natural – Cabopino-Calahonda

 

Aufgrund dieser Tatsachen ist unser Einsatz als Vereinigung weiterhin gefordert und der Kampf zur Erhaltung der letzten Dünen in Marbella geht weiter, mit Unterstützung von Jedermann.

 

 

Dezember 2010

MEILENSTEINE LÄNGS DER KÜSTE VON MARBELLA
UND DEN DÜNEN-ZONEN

 

Das Küstenamt Andalucía-Mediterráneo setzt Zeichen mittels weissen Meilensteinen (Mojones), längs der maritimen-terrestrischen Domäne (D.P.M.T) an der Küste von Marbella (weisse Beton-Pollen mit der Inschrift (D.P.M.T).

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Das ist eine sehr gute Nachricht für alle Bürger, da diese Meilensteine ganz offiziell die bereits existierende und in Kraft getretene Gesetzesgebung der geschützten Küste und Dünen-Zonen unterstreichen

 

November 2010

ÖKO-TURISMUS IN MARBELLA

GEFÜHRTE SPAZIERGÄNGE DURCH DIE DÜNEN „LA ADELFA“ IN BAHÍA DE MARBELLA

 

Die erneute Zusammenarbeit unserer Vereinigung mit der französischen Agentur für Turismus in diesem Sommer bedeutet einen neuen Erfolg bezüglich der Einführung in einen Öko-Turismus für ausländische Turisten, welche neue Sensationen während ihres Sommer-Urlaubes erleben wollen, nebst dem Sonnen- und Meeres-Baden.

 

Diese neue Tendenz zum Öko-Turismus sucht die Nähe zur Natur, welche mittels dieser Spaziergänge durch die Dünen von Marbella erreicht wird. Die wöchentlichen Spaziergänge wurden mit grossem Entusiasmus ausgeführt und die didaktische Einführung in die reichhaltige Vielfalt der Flora und Fauna bedeutete neue Impulse für die Teilnehmer, welche sich bewusst wurden, wie nötig es ist, die letzten Dünen in Marbella zu pflegen und zu schützen.

 

 

Oktober 2010

PRÄSENTATION UND FIXIERUNG VON 3 PLAKATEN IN DEN DÜNEN „LA ADELFA“ IN BAHÍA DE MARBELLA

 

Ein weiterer Schritt zur totalen Schützung dieser Dünen

 

Mit diesen 3 Plakaten soll das Interesse zur Schützung und Weiterentwicklung der Dünen und der Natur geweckt werden.

 

Die interessante Information über die Entwicklung der Dünen-Formationen mit illustrativen Photos der einheimischen Flora und Fauna wird mithelfen, das Verstehen der verschiedenen Öko-Systemen zu fördern

        

 

 

September 2010

        

TAG DER KÜSTEN-REINIGUNG UND SENSIBILISIERUNG DER STRANDGÄNGER
        ZUR WARTUNG UND INSTANDHALTUNG DES “ADELFA”-STRANDES IN BAHÍA DE MARBELLA

Wir sind glücklich über die grosse Anwesenheit und Beteiligung an diesem Tag zur Sensibilisierung der Strandgänger. Unser Dank an alle Teilnehmer, welche aktiv gearbeitet hatten, trotz der grossen Hitze und unter den aufmerksamen Augen der Presse- und TV-Kameras!

 

August 2010

FREIHEIT FÜR DIE MEERES-SCHILDKRÖTE „ADELFA“

36º38.3702'N 004º23.9557'W

 

4 lange Jahre waren nötig, damit die Meeres-Schildkröte (Caretta Caretta) „Adelfa“ (nach dem Namen des Strandes in Bahía de Marbella von unserer Vereinigung benannt) welche im Jahr 2006 in sehr schlechtem Zustand gerettet wurde, sich von den grossen Verletzungen erholen konnte und nun „grünes Licht“ von den Veterinären der Aula de Mar in Málaga erhielt, zusammen mit 4 anderen Meeres-Schildkröten, den Weg zurück in die Freiheit am 23. Juli finden.

 

Dank grossen Fachkenntnissen und täglicher Betreuung im Zentrum der Aula del Mar (CREMA) konnte „Adelfa“ neues Gewebe in ihrem weggebissenen Panzer (wahrscheinlich eines Hais) entwickeln. An dieser Stelle möchten wir ein grosses Dankeschön dem Veterinär-Team aussprechen, welches unermüdlich und intensiv mitgeholfen hat, dass das grosse offene Loch im Panzer während all dieser Monate verheilen konnte. Mit einem stolzen Gewicht von 76 kg (vor 4 Jahren wog sie nur 32 kg) hat  „Adelfa“ den Weg zurück in die Freiheit – ins grosse Meer – gefunden. Zu diesem wichtigen Anlass, die 5 Meeres-Schildkröten in ihr natürliches Habitat zu begleiten, kam der Minister des Umwelt-Amtes der regionalen andalusischen Regierung, Herr José Juan Díaz Trillo wie auch die Delegierte der Provinz Málaga des Umwelt-Amtes, Frau Remedios Martel Gómez sowie die Direktion und Veterinäre der Aula del Mar (Málaga). Eine besondere Freude war es für die Mitglieder unserer Vereinigung, dabei sein zu dürfen und anhand fotografischer Dokumentation dieses Ereignis festzuhalten. Auch  die Presse und Fernsehen wurden zu diesem Anlass eingeladen.

 

VIEL GLÜCK „ADELFA“!

 

July 2010

WIR HATTEN BESUCH . . .

 

Über 50 Schüler des Institutes IES MARQUÉS DE COMARES von Lucena (Córdoba) organisierten zum Jahres-Schulende einen Strand-Ausflug und wählten den Strand, welcher an das Natur-Schutzgebiet Artola - Cabopino angrenzt.

 

In diesem geschützten Gebiet und um die Ueberbringung von Kenntnissen, zur Schützung der Natur und der wenigen noch vorhandenen Öko-Systemen mit Dünen an der Küste von Marbella zu unterstreichen, übergaben wir jedem Schüler eine didaktische Dokumentation dieses Natur-Schutzgebietes Artola in Cabopino.

 

Mitglieder unserer Vereinigung versuchten in einer kurzen Darstellung, das Interesse der Schüler in Bezug auf die mediterranen Dünen zu wecken und wie wichtig die einheimische Flora für ein intaktes Öko-System in diesem interessanten Natur-Schutzgebiet ist, welches 20 Hektaren umfasst.

 

 

Juni 2010 

WIR BEANTRAGEN EINE AENDERUNG DER KRITERIEN FÜR DIE SCHUTZ-ZONE „SERVIDUMBRE DE PROTECCIÓN“ AUFGRUND DES VERLUSTES DER STRÄNDE UND DER ÖFFENTLICHEN DOMÄNE ÜBER TERRESTRISCH-MARITIME GEBIETE (DOMINIO PÚBLICO MARÍTIMO TERRESTRE)

 

 

Wir haben die Besorgnis von vielen Bürgern aufgenommen, welche uns über des kontinuierlichen Verlustes der Strände berichten, zwischen Cabopino (Monumento Natural Artola) bis zum Fluss von Río Real in Marbella - 13km.

 

Auf Wunsch von Residierenden haben wir diese Strecke geprüft und müssen mit Besorgnis feststellen, dass an dieser Küste die Strände verlorengehen und mit ihnen das terrestrisch-maritime Gebiet. In nur noch wenigen Zonen bleibt diese Zone unversehrt und vom Küsten-Gesetz geschützt und nur dort, wo sie einige Meter überhalb der Meeres-Küste liegt, der Rest verbindet sich mit dem Strand.

 

Wir haben allen, in dieser Sache zuständigen Administrationen eine dringende und notwendige Reaktion abverlangt in Hinsicht auf dieses traurige und unersetzliche Phänomen, welches sich hauptsächlich an der Küste von Marbella abspielt, ausgelöst durch die verschiedenen Strömungen und jährlichen Unwetter und vor allem wegen dem langjährigen Missbrauch von unkontrollierten Ueberbauungen, welche bis ans Meer gelangen.

Aufgrund unserer Studie sind wir zum Schluss gekommen, dass unbedingt ein neues Kriterium eingebaut werden sollte in Form eines Sicherheits-Gürtels zwischen dem Meer und den Siedlungen. Es ist ein Fakt: das Vordringen des Meeres ist unaufhaltsam.

 

Ein gutes Beispiel dieses Verlustes kann man gut an der grossen Düne von Bahía de Marbella sehen, welche jährlich 1-2m Masse einbüsst. Jedes Jahr wird von uns Einspruch erhoben und um definitive Lösungen gebeten, damit diese Verluste definitiv eingedämmt werden können. Leider ist es nur eine Frage der Zeit, bis dass das Meer die ersten Häuser erreicht, welche leider in der Vergangenheit ohne diesbezügliche Kriterien an den Strand gebaut wurden. Neue und schnellstmögliche Richtlinien im Küsten-Gesetz sind nötig, um das Ueberleben der Küste zu garantieren, wie zum Beispiel die Schutz-Zone (Servidumbre de Protección) als neue Schutz-Linie, unter welcher kein Bebauen mehr möglich sein darf. Es gibt immer noch solche Zonen, wo das Gesetz von >500m als Schutz-Zone angewendet werden könnte.

 

Wir verlangen eine neue Strategie in der Schützung der Küste, was soviel heisst, dass jegliche Gemeinde, in unserem Fall die Stadt Marbella und jegliche Delegation der andalusischen Regierung, in unserem Fall die Delegation für Umwelt-Fragen der Provinz Málaga, die eigentliche Bedeutung des Wortes Schützung in der Schutz-Zone anwendet. Diese Zone sollte als roten Faden und Niemandsland eingestuft und als reines Naturgebiet belassen werden mit einer intakten mediterranen Natur und kleinen Säugetieren sowie kleinen Greifvögeln. Mit gutem Willen  der Behörden könnten diese Schutz-Kriterien in Kraft treten. 

 

Mit Blick auf die Zukunft betonen wir deshalb mit Hartnäckigkeit, dass in der Schutz-Zone (Servidumbre de Protección) keine einzige Bewilligung oder Lizenz mehr erteilt werden sollen für jegliche Anfragen auf  Klubs, Schwimmbäder, Tennis- oder Paddle-Plätzen oder anderen Installationen. All diese Dienstleistungen sollten in Zukunft in die Ueberbauungs-Zonen verlegt werden. Im Fall, dass im Küsten-Gesetz eine diesbezügliche Lagune bestehen sollte, müssten neue Abgrenzungen markiert werden, damit die Natur- und Fussgängerzonen garantiert bleiben. 

 

Wir würden es begrüssen, wenn die diesbezüglichen Administrationen unsere Initiative positiv aufnehmen würden, im Hinblick darauf, dass es die Bürger sind, welche solche Massnahmen von unseren Regierungen verlangen, damit unsere noch vorhandene Küste und Dünen-Zonen gerettet werden.

 

Mai 2010 

 

 

AUF DER SUCHE EINES GLEICHGEWICHTES ZWISCHEN DER NATUR UND UEBERBAUUNG
DER DÜNE “EL BARRONAL DE LA MORENA” - El Rosario/Playa Alicate (Marbella)

 

September 2009 bedeutete für unsere Vereinigung ein grosser Schock. Die wundervolle Dünen-Landschaft “El Barronal de la Morena” stand vor der totalen Verwüstung und schnellstens musste reagiert werden. Unser Einsatz und Aufruf an die Bevölkerung wurde sofort von verschiedenen Kollektiven und Politikern aufgenommen und unterstützt. Die massive Bürger-Beteiligung und die eindringlichen Einsprüche bei allen Aemtern sowie bei der Stadt Marbella haben Erfolg gezeigt.

 

Während all diesen Monaten wurden viele Unterredungen auf höchster Ebene und in verschiedenen Richtungen geführt, um das totale Verschwinden des funktionierenden Öko-Systems zu vermeiden – sogar im Andalusischen Parlament in Sevilla wurde darüber abgestimmt. Zum heutigen Tag stehen wir an Ort und Stelle mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

 

Das Ueberleben dieses Schmuckstückes von Düne verlangte von Allen viel Einfühlungsvermögen und Ausdauer, viel Diplomatie und Takt auf allen Ebenen sowie ein grosses ökologisches Verstehen aller Beteiligten, wenn man bedenkt, dass alle Karten gegen diese Düne sprachen.

 

Letztendlich und dank der bewiesenen Bemühungen aller, hat man das Unmögliche erreicht:

Das Finden eines Gleichgewichts zwischen der totalen Zerstörung oder des Ueberlebens einer Natur, welche vorherbestimmt war, unter dem Joch der Ziegel und des Betons zu verschwinden, nur weil sie sich auf überbaubarem Grund befindet.

 

Deshalb möchten wir den Bürgern und den Naturfreunden gratulieren und sind dankbar für die grosse Unterstútzung, welche wir erfahren durften. Ohne diese Unterstützung wäre es für uns viel schwerer geworden. Aber wir müssen auch die Gegenüberstehenden nicht vergessen und möchten auch ihnen gratulieren und unseren Dank aussprechen: Der Stadt Marbella, welche das Zentrum aller Koordination war und die Hürden der legalen Aspekte aller verschiedenen Interessen bestens wahrgenommen hat; den Promotoren, dem Küsten-Amt wie auch dem regionalen Umwelt-Amt.

 

Zwischen Allen hat man erreicht, dass die wertvolle Düne des „El Barronal de la Morena“ am Strand Alicate (Marbella) als Natur-Kulturgut leben darf, und sich mit allen Rechten weiterhin über einen Drittel (ca. 25.000m2) ausbreiten und entwickeln kann, ohne Ueberbauungen befürchten zu müssen. Man hat eine schwierige Symbiosis gefunden – ein respektvolles Zusammenleben zwischen vertilgender Ueberbauung und der Natur – dank der Hilfe des Küsten-Gesetzes. Dieser Erfolg muss jetzt mittels einer Rektifizierung im „Plan Parcial“ des PGOU überarbeitet werden, damit die totale Legalität garantiert bleibt.

 

Sobald dieser Zweck erreicht ist, können die verschiedenen Rehabilitierungen vorgenommen werden. Als erstes wird die ganze Weite des Land-Stückes mit Holz-Zäunen unterteilt werden, damit jegliche motorisierte Ueberschreitung in die Düne ausgeschlossen wird und das zerbrechliche Öko-System geschützt bleibt. Holz-Pfade werden die Spaziergänge an die Küste ermöglichen und verschiedene Arbeiten werden ausgeführt, damit die invasiven Pflanzen die einheimische Flora nicht verdrängt. Auch werden neue Pflanzen gesetzt, um die Spuren der Verwüstung zu verwischen.

 

Die traurige Episode und die rasche Mobilisierung der Bürger sollte ein Hinweis an die Aemter sein, dass in Zukunft kein einziger Meter von Grün-Zonen an der Costa del Sol mehr zerstört wird.

Wünschenswert wäre, wenn zukünftige Initiativen zur Schützung von Dünen bedingunslos von der Stadt Marbella sowie den anderen Aemtern unterstützt und gefördert würden. Die Bürger und der naturfreundliche Turismus würden diese Geste dankend annehmen.

 

April 2010 

INITIATIVEN FÜR PROJEKTE ZUR SCHÜTZUNG UND ERHALTUNG DER

DÜNEN-SYSTEME DER STRÄNDE „LA VÍBORA“ UND „LAS CHAPAS“ IN ELVIRIA

 

In der eingeschlagenen Linie, Dünen-Zonen der andalusischen Küste zu schützen, hat unsere Vereinigung die Bitten der Bürger und Turisten aufgenommen und das neue Projekt an die betreffenden Behörden sowie der Bürgermeisterin der Stadt Marbella vorgestellt. Diese schöne Düne von ca. 1km Länge befindet sich an der Küste „La Víbora“ in Elviria, zwischen den Strand-Restaurants „Perla Blanca“ und „El Laurel“ sollte für die kommende Zukunft besser geschützt werden, damit sie dem Druck der Strandgänger besser standhalten kann. Die Schützung besteht darin, dass die ganze Dünen-Zone mit Holz-Geländer eingezäunt wird, jedoch der Fussgänger-Zugang zum Strand garantiert bleibt. Durch diese Massnahmen kann sich die einheimische Flora mit ihren Öko-Systemen wieder besser entfalten, da die Fussgänger den Strand auf vorgesehenen Pfaden erreichen.

 

Gleichzeitig könnte diese Düne in das Programm zur Umwelt-Pflege aufgenommen werden, welches von der Stadt Marbella den Schülern jedes Jahr offeriert wird. Unsere Jugendlichen werden die angefangenen Schritte in Bezug auf Schützung von Dünen-Zonen weiterführen, weil sie bereits von Klein auf dank solcher Programme genügend vorbereitet sind. Nach dem Einzäunen kann dann die einheitliche Arbeit beginnen mit Programmen zur Ausrottung von exotischen Invasorenpflanzen, welche jetzt bereits die Tendenz aufweisen, die einheimischen Pflanzen zu verdrängen.

 

Dieses Projekt wird gleichzeitig auch das Dünen-System des Strandes „Las Chapas“ in Elviria erfassen (zwischen den Strand-Restaurants „Tony’s“ und „El Laurel“) und in Zukunft wird ein Fussgänger-Pfad beide Strände verbinden. 

 

Mit solchen Initiativen kämpft unsere Vereinigung, damit die letzten Dünen-Zonen in der Gemeinde Marbella, welche einen bedeutenden Natur-Wert darstellen, vor einer sicheren Zerstörung verschont bleiben, trotz massiven Ueberbauungen. 

 

März 2010 

Ein weiterer wichtiger Schritt ist getan in Richtung . . .

 

BEZEICHNUNG ALS „NATURSCHUTZ-GEBIET“ DER DÜNEN „LA ADELFA“ IN BAHÍA DE MARBELLA

 

Es ist für uns eine grosse Genugtuung, unsere Mitglieder und Freunde der Dünen informieren zu dürfen, dass unsere Bemühungen welche im Jahr 2004 begonnen hatten mit der Zusammenstellung des technischen Dossiers zur Katalogisierung der Dünen „La Adelfa“  (ca. 4,5 Hektaren) die Hürde einer weiteren strengen Kontrolle erfolgreich bestanden hat.

 

Das Regierungs-Organ der Stadt Marbella hat entschieden, dass  dieses Projekt zur Schützung der Dünen „La Adelfa“  in Bahía de Marbella angenommen und in der nächsten Stadtratsitzung ratifiziert wird, um anschliessend vor dem Regionalen Umwelt-Amtes verteidigt wird mit der Bezeichnung als „Naturschutz-Gebiet“. Mit diesem Entscheid wird der unermüdliche Kampf unserer Vereinigung während fast 6 Jahren gekrönt und mit dieser Bezeichnung wird für die zukünftigen Generationen garantiert, dass diese Dünen vor jeglicher Ueberschreitung geschützt bleiben.

 

Schon im Dezember 2008 wurde unser Projekt dem regionalen Umwelt- und Biodiversität-Rates in Málaga vorgestellt und mit Einstimmigkeit angenommen.

 

Das Gesetz 42/2007, vom 13. Dezember, des Kulturgutes und der Biodiversität und im B.O.E. nº 299 vom 13/12/2007 publiziert, bestimmt, dass die Natur-Zonen in verschiedene Schutz-Kategorien klassifiziert werden. Das Naturschutz-Gebiet erhalten die Natur-Zonen, welche eine spezielle Schönheit aufweisen können, um diese Einstufung erhalten zu dürfen. Das Technische Memorandum, welches von unserer Vereinigung der Umwelt-Verwaltung einghändigt wurde, erfüllt die gesetzliche Regelung, die Bezeichnung der Dünen „La Adelfa“ als Naturschutz-Gebiet in der Gemeinde von Marbella anzuwenden.

 

Wir hoffen, dass alle Bürger den grossen Wert verstehen, dass diese schöne Dünen-Zone als Naturschutz-Gebiet und als Natur-Erbe in der Gemeinde von Marbella eingestuft wird.

 

Februar 2010 

DAS MEER KOMMT . . .

 

Die wertvollen Dünen-Landschaften mit ihren Öko-Systemen arbeiten als Schutz-Wand gegen die Wellen und das Höherkommen des Meeres. Die Strömungen und Unwetter sind die grossen Verursacher, dass die Dünen-Landschaften leider jährlich zwischen 1-2m an Masse verlieren.

 

Wegen diesen Phänomenen liegt es in der Verantwortung von uns allen, dass die wenigen übriggebliebenen Dünen-Zonen an der andalusischen Küste nicht wegen menschlicher Fahrlässigkeit verwüstet werden. Der Mangel an Respekt bewirkt eine schnelle Zerstörung dieser Dünen. Das Ausreissen von einheimischen Pflanzen beschleunigt das Absterben der Wurzeln, welche für den normalen Halt der Düne zuständig sind.

 

Wir fordern deshalb auch alle zuständigen nationalen, regionalen wie auch die lokalen Administrationen auf, verantwortungsbewusst alles daran setzen, dass die letzten Dünen-Zonen geschützt werden, im Interesse von Allen.

 

Januar 2010

HOLZ-PFADE FÜR DIE DÜNEN „LA ADELFA“ IN BAHÍA DE MARBELLA

 

Laut dem Küsten-Amt und des Umwelt-Amtes werden endlich die zarten Öko-Systeme in den Dünen von Bahía de Marbella geschützt werden, mittels entsprechenden Holz-Pfade über die ganze Länge der Dünen in Bahía de Marbella. Diese schützenden Massnahmen werden die Ueberlebenschancen der einheimischen Flora und Fauna in diesen Dünen garantieren und dazu beitragen, dass die Vegetation sich ungestört ausbreiten kann.

 

Mit diesem seit Jahren versprochenem Umwelt-Schutz-Projekt werden endlich die unermüdlichen Bemühungen unserer Vereinigung belohnt, indem die verschiedenen Aemter nun dieses Projekt unterstützen und den Dünen die richtige Schützung zukommen lassen. Die wertvollen Öko-Systeme können sich erholen, dank der kontinuierlichen Arbeit der Mitglieder und der Sensibilisierung der Spaziergänger, welche es schätzen, in dieser prachtvollen Dünen-Landschaft zu schlendern.

 

Die Schützung der Natur ist die Aufgabe für Jedermann und bedeutet ausserdem einen aussergewöhnlichen Wert für die Gemeinde Marbella.