Asociación Pro Dunas Marbella

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 Die Dünen  

 

2015 - DIE 8 DÜNEN-SYSTEME SIND ALS "NATUR-RESERVAT-DÜNEN VON MARBELLA" DEKLARIERT

EINBRINGEN

 

Die verschiedenen Sanddünen-Systeme an den Stränden von Marbella sind Überreste des urzeitlichen Sanddünengürtels, der sich in der Vergangenheit entlang des Küstenstreifens  an der Uferlinie von Marbella erstreckte. Zusammen mit den Sanddünen im Natur-Monument "Dunas de Artola“ in Cabopino sind dies die am besten erhaltenen Dünen in der Provinz Málaga.

 

Die Dünen sind eine Folge von Dünen-Formationen, welche ab mitte des letzten Jahrhunderts tiefe Veränderungen erlitten haben. Sie erlitten Unterbrüche in ihrer Linie, aufgrund des grossen Ueberbauungs-Druckes von damals und der massiven Entwicklung der heutigen Strand-Restaurants, welche sich leider inmitten der Dünen ausbreiten. Dieser Dünen-Gürtel zieht sich längs der Kúste hin, von der Mündung des Río Real bis hin zum Hafen von Cabopino.

 

 

Die Dünen stellen eine natürliche Enklave inmitten der mediterranen Dünen dar. Sie bilden eine natürliche Barriere gegen die Erhöhung des Meeres-Spiegels und werden in Zukunft die Ueberbauungen, welche an die Dünen angrenzen, beschützen. Alle Dünen-Zonen haben eine Vegetation entwickelt, welche sich dem Sand-Boden anpassen, unterscheiden sich jedoch zwischen ihnen mit Einzigartigkeit der verschiedenen Formationen.

 

Inmitten der einheimischen Flora existieren typische Sträucher-Sorten sowie mediterrane Bäume, wie z.B: Pinie (Pinus pinea), Wacholderbaum (Juníperus phoenicea), wilder Olivenbaum (Olea europaea), Pistazienbaum (Pistacia lentiscus), Sanddorn (Rhamnus oleoides), Zwergpalmen (Chamareops humilis), Korkeiche (Quercus suber), Kermes-Eiche

(Quercus coccífera), Ginster (Retama sphaerocarpa), Rosmarin (Rosmarinus officinalis),Thymian (Thymus).

 

Normalerweise bestehen die Dünen aus drei verschiedene Öko-Systemen. Das erste System besteht aus Wanderdünen, die Schutz vor Winderosion bieten und als Lebensraum für Pflanzenarten wie die Stranddistel (Eryngium maritimum), den europäischen Strandhafer (Ammophila arenaria) und die Dünen-Trichternarzisse (Pancratium maritimum) dienen.

 

Diese Pflanzenarten fangen den Sand auf, der mit dem Wind herbeigeweht wird, und reichern die Erde des zweiten Ökosystems, die halbfesten Sanddünen, mit organischer Materie an. Hier gedeihen Pflanzenarten wie die Mittelmeer-Strohblume (Helichrysum stoechas), Linaria (Linaria pelisseriana), Alhelí de mar (Malcolmia littorea), Algodonosa (Othanthus marítimus) wie auch das Cuernecillo de mar (Lotus creticus) und viele mehr. 

 

Anschliessend finden sich die festen Dünen, die von größeren Holzgewächsen besiedelt sind, wie z.B. die Pinie, der  Mastix-Strauch, die Korkeiche oder der wilde Olivenbaum etc.etc.

 

Diese Dünen sind der ideale Lebensraum für verschiedene Vogelarten wie der europäische Grünfinken (Carduelis chloris),  der Buchfinken (Fringilia coelebs) und der europäische Goldfinken (Carduelis carduelis) und andere kleinere Tiere wie die Feuerschwanzeidechse (Acanthodactylus erythrurus), der Hase oder de europäische Igel. Sie bieten daneben auch Lebensraum für kleinere Säugetiere, Reptilien, Insekten und kleinere Greifvögel. Jegliche Fangart von Singvögeln ist in allen Dünen-Zonen - zwischen Marbella und dem Natur-Monument “Dunas de Artola” in Cabopino, verboten. Alljährlich veröffentlicht das Umwelt-Ministerium entsprechende Resolutionen.

 

In den letzten Jahren kann man beobachten, dass bedrohte Arten, wie beispielsweise der Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus) und die Theklalerche (Galerida theklae) diese Enklave wieder besiedeln, im Gleichgewicht mit der Erholung der verschiedenen Habitats und Öko-Systemen.

 

Eine der Bedrohungen dieser Sanddünen sind invasive fremde Pflanzenarten. Diese Pflanzen wurden ursprünglich vor vielen Jahren versehentlich oder absichtlich in die Dünen eingeschleppt worden. Diese Pflanzen, die sich durch Eindringen und Ersticken der einheimischen Pflanzenarten bis zu deren Ausrottung kennzeichnen, können zu einem bedeutenden Verlust der Artenvielfalt führen. Intensive Ausrottungs- oder Eliminierungs-Programme werden alljährlich durchgeführt, seit dem die Vereinigung Pro Dunas besteht.

 

Die Vereinigung Pro Dunas ist sehr aktiv bezüglich der Erhaltung und Schützung der Dünen-Zonen und ihrer Morphologie. Sie verfolgt das Ziel, die Erholung und das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Öko-Systemen wieder herzustellen. Die Umwelt-Schützung ist nun wirksam (September 2015), dank der Resolution und Konstitution des  NATUR-RESERVATES - DÜNEN VON MARBELLA in der Gemeinde von Marbella (Málaga). Laut Art. 11 des Dekretes 23/2012 vom 14. Februar ist somit die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Flora und Fauna sowie ihre Habitats reguliert.

 

1 - DÜNEN-ZONE  "RESERVA DE LOS MONTEROS", Río Real-Reserva de los Monteros

Dieser schöne Dünen-Gürtel hat ungefähr 15.000m2 und ihr Kamm erreicht inzwischen ca. 2 - 4m. Die Länge dieser Düne beträgt ungefähr 400m längs der Küste und hat eine Tiefe zu den verschiedenen Siedlungen von ca. 30 -40m. Diese Dünen-Zone liegt zwischen der Fluss-Mündung Rïo Real und den verschiedenen Siedlungen in der Nähe des Flusses Realejo.

 

Diese Zone beinhaltet drei Zonen: Palm Beach, Los Monteros Playa und Ignacio Coca. Der Dünen-Kamm wurde von der Installation des Strand-Restaurants “Palm Beach” unterbrochen. Im Jahr 2012 hatte das Küsten-Amt in der ersten Zone eine mechanische Rodung der Invasoren-Pflanzen  vorgenommen, aufgrund der totalen Verdrängung von einheimischen Planzen. Anschliessend wurde eine Rehabilitierung programmiert, mit Einpflanzen von einheimischen Sträuchern, wie z.B: Wacholderbaum (Juníperus phoenicea), wilder Olivenbaum (Olea europaea)  Pistazienbaum (Pistacia lentiscus), Sanddorn (Rhamnus oleoides), Zwergpalmen (Chamareops humilis), Korkeiche (Quercus suber), Kermes-Eiche (Quercus coccífera), Ginster (Retama sphaerocarpa), Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Thymian (Thymus).

 

Freiwillige von der Vereinigung Pro Dunas kümmern sich um die kleinen Pflänzchen mittels wöchentlichen Bewässerungen, bis dass ihr Wurzelwerk garantiert ist, normalerweise in zwei Jahren. Ausserdem kümmern sich die Schüler des Instituts Sierra Blanca von Marbella, welche Paten dieser ersten Strecke sind, um das Instandhalten dieser Düne.

 

 

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 2 – DÜNEN-ZONE "LA ADELFA" in Bahía de Marbella

LA ADELFA

Diese Dünen-Zone ist äusserst interessant wegen ihrer Vielseitigkeit von einheimischer und wilder Flora wie auch wegen der Kleintier-Arten, welche in dieser Umgebung ihr bevorzugtes Habitat gefunden haben. Die Düne erschliesst ungefähr 45.000m2 und der Dünen-Kamm klettert bereits auf 2 - 4m Höhe. Die Länge, entlag der Küste hat ca. 1.000m und die Tiefe beträgt zwischen dem Strand und den verschiedenen Siedlungen ca. 30 - 50m.
 

Diese Düne findet man zwischen dem Flüsschen Realejo und der Siedlung Los Monteros. Sie war die erste Dünen-Zone im Jahr 2004, welche die Vereinigung Pro Dunas vor der Zerstörung gerettet hatte. Verschiedene Aufforstungen waren notwendig, um eine korrekte Wiederinstandsetzung und Rehabilitierung zu gewährleisten. Folgende einheimische Sträucher-Arten wurden eingesetzt: Pinie (Pino pinea), Wacholderbaum (Juníperus phoenicea), wilder Olivenbaum (Olea europaea)  Pistazienbaum (Pistacia lentiscus), usw.

 

Dank der anfänglichen intensiven Pflege während drei Jahren, welche von Freiwilligen von Pro Dunas übernommen wurde, haben die kleinen Pflanzen sich gut eingelebt und bilden heutzutage ein eigenständiges Bio-Habitat, welches der kleinen Fauna und den Singvögel bereits genügend Schutz bieten.

 

Jährlich werden strenge Kontrollen über etwaigige Neu-Schösslinge von Invasoren-Pflanzen durchgeführt. Schüler der Schule ECOS-Attendis sind Paten dieser Düne und helfen alljährlich mit, notwendige Ausreiss-Arbeiten durchzuführen.

  

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3 - DÜNEN-ZONE “EL ALICATE”, El Alicate-Las Chapas

 

Diese kleine Dünen-Formation entspricht in etwa 8.000m2 und entfaltet sich über ca. 200m, längs der Küste. Sie liegt zwischen den zwei Flüsschen Siete Revueltas und Alicate, wie auch zwischen den beiden Strand-Restaurants Los Canos und Los Sardinales. Die Düne hat eine Breite von ca 30 - 40m zwischen dem Strand und dem Fussweg. Seit 2013 besteht das Projekt zur Wiederherstellung der Düne, für welches die verschiedenen Aemter ihre Zusage geben müssen.

 

Aufgrund der grossen Überwucherung des Schilfes, die Vereinigung Pro Dunas hat erneut vorgeschlagen, dass ein Ausrottungs-Programm des Schilfes (Arundo donax) wie auch von anderen Invasoren-Pflanzen: Agave (Agave americana), falsche Mimose (Acacia saligna), Eucalyptus (Eucalyptus) während des Winters 2015-2016 vorgenommen werden soll.

 

Sobald diese Düne rehabilitiert ist, kann eine Wiedaufforstung mit einheimischen Sträuchern eingeplant werden. Damit jegliches motorisierte Gefährt durch die Düne unterbunden und somit das Ueberleben dieses kleinen Dünen-Streifens garantiert werden kann, werden Holzgeländer sowie Holz-Pfähle verbunden mit Sisal-Tauen eingepflanzt, um diese Düne total zu schützen.

 

 

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4 - DÜNEN-ZONE “EL BARRONAL DE LA MORENA”, El Rosario-Chapas

 

Diese Düne ist eine der schönsten und authentischsten Düne in diesem Abschnitt des Küstenstreifens von Marbella. Sie erstreckt sich über ca. 36.000m2 und ihr Dünen-Kamm ist bereits auf ca. 5 - 8m angewachsen. Parallel zur Küste breitet sie sich auf 200m aus. Die Nord-Süd Weite hat eine ausgeprägte Orografie mit Tälern und Kämmen von ungefähr 200m Länge. Diese Düne ist aussergewöhnlich und ist eingebettet zwischen den zwei Siedlungen Las Chapas und Playas Andaluzas. Sie beinhaltet immer noch ein Ökosystem (geosigmetum) basierend auf dem alten Dünen-Streifen welcher zwischen Marbella und Cabopino existierte.

 

In dieser Düne existieren verschiedene Öko-Systeme, abhängig von der Nähe oder Entfernung zum Strand und weckt grosses Interesse in Bezug auf die Vielfalt und Entwicklung der Flora und kleinen Gruppen von Klein-Tieren. Reichlich vorhanden sind folgende einheimische Sträucher-Arten: Wacholderbaum (Juníperus phoenicea), wilder Olivenbaum (Olea europaea)  Pistazienbaum (Pistacia lentiscus), Sanddorn (Rhamnus oleoides), Zwergpalmen (Chamareops humilis), 2 Exemplare von Pinie (Pino pinea).

 

Im Jahr 2009 hat diese Dünen-Zone ein ausserordentliches Interesse geweckt, aufgrund der Bürger-Movilisierung, welche die Vereinigung Pro Dunas ins Leben rief, um das Ueberleben der Hälfte dieses einzigartigen Dünen-Streifens zu garantieren und vor der Ueberbauung einer neuen Siedlung zu schützen. Eminente Dozenten nahmen auch Stellungnahme zur Schützung dieser Düne aufgrund ihrer paleobiogeografischen Information.  

 

Periodische Arbeiten gegen die Invasoren-Pflanzen: Mittagsblume (Carpobrotus edulis), falsche Mimose (Acacia saligna) sowie Schilf (Arundo donax) sind notwendig, um das Gedeihen der einheimischen Vegetation zu garantieren. Die Schüler der Schule Alborán haben die Patenschaft für diese Düne übernommen und helfen mit, die jährlichen Wartungen durchzuführen.

 

Erhöhte Holz-Fusswege auf beiden Seiten der Düne werden die Fussgänger zum Strand führen.

 

 

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5 - DÜNEN-ZONE “EL ARENAL”, Costabella - Playas Andaluzas, Las Chapas

Es ist eine einzigartige Dünen-Zone, welche ca. 9.000m2 mit zwei individuellen Dünen-Kämmen über ca. 4 - 5m. Sie ist ungefähr 200m lang, parallel zur Küste und eine Tiefe von etwa 30 - 50m, je nachdem um welchen Abschnitt es sich handelt. Diese beiden Dünen-Abschnitte befinden sich einesteils auf der West-Seite des Strand-Restaurants “Bono’s Beach” wie auch eingebettet zwischen dem anderen Strand-Restaurants “El Arenal” und der Strasse, welche der Strand-Zugang der verschiedenen Siedlungen Playas Andaluzas ist.

 

Beide Abschnitte sind in einer Phase der Erholung. Die Schüler des Institutes IES Salduba von San Pedro Alcántara haben für diese Düne die Patenschaft übernommen und eine Bepflanzung mit einheimischen Sträuchern durchgeführt: Wacholderbaum (Juníperus phoenicea), Pistazienbaum (Pistacia lentiscus), Sanddorn (Rhamnus oleoides), Zwergpalmen (Chamareops humilis), Ginster (Retama sphaerocarpa), Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Thymian (Thymus). Freiwillige Helfer der Vereinigung Pro Dunas giessen wöchentlich die Jungpflanzen, damit die Wurzelbildung garantiert bleibt.

 

Im zweiten Abschnitt musste eine Ausreiss-Kampagne durchgeführt werden, aufgrund der Ueberhandnahme der folgenden Invasoren-Pflanzen: Agave (Agave americana), einige falschen Mimosen (Acacia saligna), wie auch einige Exemplare von Lampenputzergras (Pennisetum setaceum).

 

Beide Dünen-Abschnitte wurden mit Holz-Pfählen, verbunden mit Sisal-Tauen eingezäunt, damit die Schützung erhöht wird. Dank dieser Massnahmen, beginnt das Dünen-Gras “par excellence” (Ammophila arenaria), sich auf beiden Dünen-Kämmen auszubreiten.

 

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6 -DÜNEN-ZONE “REAL DE ZARAGOZA”, Las Chapas-Elviria

Diese Dünen-Zone befindet sich zwischen den Flüssen Sequillo und Real de Zaragoza. Aufgrund des grossen Gebietes haben wir es in 4 Strecken aufgeteilt:

 

Strecke 1: Vom Flüsschen Sequillo - Strand-Restaurant Siroko Beach (vorheriges Ola del embarcadero) bis zur Abwasser-Pumpe neben dem Strand-Restaurant Sylt.

 

Strecke 2: Zwischen den Strand-Restaurants Sylt und Ranchón cubano

 

Strecke 3: Zwischen den Strand-Restaurants Ranchón cubano und Las Mimosas

 

Strecke 4: Zwischen den Strand-Restaurants Las Mimosas und Luque > arroyo Real de Zaragoza

 

Dieses Dünen-Umfeld präsentiert einen hohen Grad an Degradierung zwischen den Strecken 1 - 3, aufgrund der verantwortlungslosen Ueberschreitungen mit motorisierten Vehikeln während Jahrzehnten sowie die Einpflanzung von nicht einheimischen Pflanzen. Trotzdem hat ein spezieller Dünen-Streifen von etwa 70.000m2 überlebt mit Höhen von ca. 2 - 4m. Die ganze Düne zwischen den beiden Flüsschen beträgt eine Länge von etwa 1.500m, parallel zur Küste und eine Breite zur Strasse (Servidumbre de Tránsito) von ca. 50 - 70m. Die Dünen-Kämme sind leider unterbrochen von den verschiedenen Strand-Restaurants und Privat-Besitzungen auf der Strecke 4. 

 

Die Schüler des Institutes Dunas de las Chapas haben die Patenschaft für diese Dünen-Zone übernommen. Jährlich werden von der Vereinigung Pro Dunas Ausreiss-Tage der nicht einheimischen Pflanzen programmiert, wie z.B. die Mittagsblume (Carpobrotus edulis) sowie Instandhaltungs-Arbeiten, um die Ueberwucherung von Invasoren-Pflanzen einzudämmen.

 

Für die Jahre 2015-2016 hat Pro Dunas ein Arbeits-Programm aufgestellt in Bezug auf die Ausrottung der nicht einheimischen Sträuchern Falsche Mimose (Acacia saligna) und Schilf (Arundo donax), sowie den verschiedenen Aemtern vorgestellt. Nach dem Eingriff  sollen alle Dünen-Umfelder mit Holzgeländer eingezäunt werden, um neue und grössere Probleme, verursacht durch die Bürger, zu vermeiden. Längs dem Perimeter der Dünen, zwischen der Küste und der Dünen, werden dank der Initiative von Pro Dunas, Holz-Pfähle mit Tauen verbunden, aufgestellt.

 

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7 - DÜNEN-ZONE “LA VÍBORA 2”, Las Chapas-Elviria

 

Diese Dünen-Zone bildete den ehemaligen Dünen-Gürtel. Der urbanistische Missbrauch hat ein Ueberbleibsel von ca. 250m Düne hinterlassen. Der Dünen-Kamm mit kleinen “Tälern” hat ungefähr 3m Höhe und zwischen dem Strand und den Ueberbauungen ca. 40m Breite. Vor Jahren kam die Düne bis zum Flüsschen La Víbora und zog weiter nach Marbella. Heutzutage ist die Ausbreitung dieser Düne vom Strand-Restaurant Beach House und dem Parking auf der anderen Seite (Perla Blanca) gestoppt worden.

 

 

Diese Dünen-Zone wird eine wichtige Sanierung (Wiederinstandsetzung) während des Winters 2015 und Frühling 2016 erfahren. Es sind Programme mit Ausreiss-Aktionen der Mittagsblume (Carpobrotus edulis) für Schüler und Freiwilligen-Gruppen vorgesehen. Hinter dem Dünen-Gürtel muss ein Entwurzeln der nicht einheimischen Pflanzen, wie die falsche Mimose (Acacia saligna) und des Schilfes (Arundo donax) vorgenommen werden.

 

 

Die Initiative von Pro Dunas sieht eine Einzäunung des Dünen-Perimeters vor, zwischen dem Strand und des Fusses der Düne, mittels Holz-Pfählen mit Sisal-Tauen verbunden.

 

 

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8 - DÜNEN-ZONE  “LA VÍBORA-LAUREL”, Las Chapas-Elviria

 

Eine wunderschöne Düne mit intaktem Dünen-Gürtel von etwa 6m Höhe, welcher wie ein Schutzschild gegen das Erhöhen des Meeres-Spiegels oder gegen die Unwetter und Strömungen wirkt. Sie hat ungefähr 22.500m2 Weite mit eine ca. Länge von 450m und 50m zwischen dem Strand und den anliegenden Siedlungen. Diese Umgebung ist zwischen den beiden Strand-Restaurant El Laurel und Perla Blanca eingepresst. Den Perimeter wurde dank Initiative von Pro Dunas mit Holz-Pfählen und mit Tauen verbunden, eingezäunt.

 

Im Jahr 2012 wurden die Erholungs- und Rehabilitations-Arbeiten durchgeführt aufgrund der grossen Ueberwucherung von Invasoren-Pflanzen. Anschliessend übten Schüler von Institutionen aus Marbella und Mijas das Umwelt-Programm und pflanzten einheimische Sträucher wie:  Wacholderbaum (Juníperus phoenicea subs. turbinata), wilder Olivenbaum (Olea europaea)  Pistazienbaum (Pistacia lentiscus), Sanddorn (Rhamnus oleoides), Zwergpalmen (Chamareops humilis), Korkeiche (Quercus suber), Kermes-Eiche (Quercus coccífera), Pistazienbaum (Pistacia lentiscus), Sanddorn (Rhamnus oleoides), Zwergpalmen (Chamareops humilis) oder Ginster (Retama sphaerocarpa).

 

Die Schüler von der Schule Platero (Primar-Schule) haben die Patenschaft für diese Düne übernommen und jährlich helfen sie mit Umwelt-Arbeiten mit. Freiwillige von der Vereinigung Pro Dunas pflegen die heranwachsenden Jung-Pflanzen, damit sich eine interessante Biodiversität entwickeln kann.

 

 

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9 - DÜNEN-ZONE“LAS GOLONDRINAS”, Las Chapas-Elviria

 

Diese Dünen-Zone befindet sich zwischen den Strand-Restaurants El Laurel und Tony’s. Noch ist sie in der Sanierungs- und Rehabilitations-Phase. Dieses Umfeld gehört zum ursprünglichem Dünen-Gürtel, das Gelände ist jedoch sehr missbraucht worden aufgrund des agressiven Ueberbauungs-Druckes während Jahren. Die Zone ist ca. 250m lang und hat eine Höhe zum Meeresspiegel von etwa 3-4m.

 

Im Jahr 2014 wurde eine erste Entwurzelung von der falschen Mimose (Acacia saligna) und Schilf (Arundo donax) vorgenommen, um das Spriessen von einheimischer Flora anzuspornen. Im Projekt liegt ein hölzerner Fussweg, welcher anliegend an die Privat-Häuser installiert werden wird (Servidumbre de Tránsito). Anschliessend wird eine Wiederherstellung und Aufforstung mit einheimischen Sträuchern von Pro Dunas organisiert.

 

Die Pro Dunas’s Initiative mit Holz-Pfählen verbunden mit Sisal-Tauen ist im Perimeter, zwischen dem Strand und der Düne vorgesehen.

 

Die Schüler der Deutschen Schule Juan Hoffmann in Las Chapas-Elviria haben für diese Düne die Patenschaft übernommen und in Umwelt-Arbeits-Tagen verhindern sie das Ueberhandnehmen von nicht einheimischen Pflanzen.

 

 

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10 - NATUR-MONUMENT "DÜNEN VON ARTOLA", Cabopino

Im Jahr 2003 wurde diese wunderschöne Düne als Natur-Monument deklariert aufgrund ihrem ausserordentlichem Natur-Wert und einem intaktem Öko-System mit verschiedener Bio-Diversität.

 

Dieses Dünen-Umfeld hat ca. 20.000m2 und noch heute ist es Zeuge einer Natur, wie es sie, vor noch nicht so vielen Jahren, an der ganzen Küste von Marbella gab.

 

In dieser Düne gibt es 3 Arten von Dünen. In der ersten Linie nähe des Strandes haben sie noch eine Mobilität und sind einfach zu erkennen, anhand ihrer Wellen (ripples). Die zweite Linie ist eine naturelle Barriere mit Dünen in Bewegung, überwachsen mit Sträuchern und einheimischer Flora von grossem Interesse. Weiter entfernt vom Strand befindet sich die unbeweglichen Dünen mit einem dichten Pinienhain (Pinus pinea) weiteren einheimischen Sträuchern wie: Wacholderbaum (Juníperus phoenicea subs. turbinata), wilder Olivenbaum (Olea europaea)  Pistazienbaum (Pistacia lentiscus). Diese Sträucher sind typische mediterrane Spezies, welche den Vögeln und kleiner Fauna Schutz und Nahrung offerieren.

 

Die interessante Dünen-Vegetation beherbergt auch Dünen-Gras (Ammophilia arenaria) und Dünen-Distel (Eryngium maritimum). Es hat auch Falsche Kamille (Helichrysum stoechas) und eine Unzahl von wilder Flora, welche sich von Jahr zu Jahr verändert. Die weisse Lilie (Pancratium maritimum) entfaltet ihre Blütenpracht zwischen den trockenen Monaten Juli bis September.

 

Hölzerne Fuss-Wege werden in Zukunft den vollständigen Schutz dieser Dünen-Landschaft garantieren. Das konstante Durchlaufen der Bürger wird somit vermieden und die Flora kann sich in natürlicher Weise entfalten. Neben dem Hafen von Cabopino befindet sich der Turm “Torre de los Ladrones” und mit seinen 16m Höhe wurde er als militärischer Wachturm benutzt. Sein Erstehen geht zurück bis zur Römischen Epoche und später wieder aufgebaut von den Arabern und Christen. Dieser Wachturm wurde als Kultur-Erbe deklariert.

 

Pro Dunas wird erneut die Wartung dieser Düne für Schüler programmieren und Schulen aus anderen Provinzen sind willkommen.

 

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